Bernd Eichhorn - Bearbeiten von Sammlungen, Vor- und Nachlässen

Nachlass Stanley Kubrick

Für die weltweit erste Stanley-Kubrick-Ausstellung, die das Deutsche Filminstitut Frankfurt am Main 2004 organisierte, wurde der Nachlass Stanley Kubricks von mir acht Monate lang gesichtet, vorsortiert und eine Vorauswahl der Objekte für die spätere Ausstellung getroffen. Die potentiellen Exponate wurden außerdem fotografiert und Informationen in einer einfachen Datenbank erfasst, die täglich nach Frankfurt gemailt wurde.

Im Ausstellungskatalog erschien ein kleiner Text zu meiner Arbeit bei Familie Kubrick, außerdem ein weiterer über das Produkt-Branding in Stanley Kubricks Film 2001: A Space Odyssey. In der Ausstellung selbst wird eine Diaschau zum Leben Stanley Kubricks gezeigt, die ich zusammen mit Georg Dietsche aus Privatfotos der Familie zusammengestellt habe.

Nach der Ausstellung, die seitdem weltweit zu sehen ist, bin ich erneut nach England gefahren, um den Nachlass feiner zu sortieren und für die Übergabe an die University of the Arts London vorzubereiten, wo dieser inzwischen zugänglich ist.

Insgesamt habe ich fast drei Jahre für das Sortieren, die Überführung des Archivs nach London und das Einsortieren dort benötigt. Erst das Zusammentragen und Sortieren der Arbeitsmaterialien mit meiner Hilfe hat den Nachlass als solchen definiert.


Empfehlungen

"... We can highly recommend Mr. Eichhorn to any institution in need of a professional archivist with great knowledge in the area of film and cinema and interest in the arts in general. In addition to his qualification and expertise we consider one of Mr. Eichhorn's greatest assets the ability to work by himself with initiative and attention to detail." (Jan Harlan, 2007)

Zeitungsartikel von Sabine Sasse: "Das große Packen. Wie ein deutscher Archivar der Nachlassverwalter des Filmemachers Stanley Kubrick wurde". In: Der Tagesspiegel, Nr. 19423, 8. Januar 2007

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